Samstag, 5. september 2009
6
05
/09
/2009
13:40
Vorerst einmal ist diese Initiative vorbei.
400 Tage haben wir uns bemüht, eine klangvolle Stimme im Chor der Friedensfreunde zu sein.
Sie können die Statistiken verfolgen, Sie können sehen, welche Mühen wir durchlebt haben.
13 Friedenstexte des Monats wurden gewählt.
Allen, die mitgemacht gebührt unser Dank: Denen, die ihre Fantasie, ihr Einfühlungs- und Wortschöpfungsvermögen investiert haben und denen, die unterschiedlich häufig ihre Stimme gegeben haben
gegen deutsche Kriegseinsätze auf dieser Erde..
Den angestrebten Erfolg haben wir schlicht verfehlt. Nicht einmal 50 000 Mitwirkende haben es nur auf weniger als 200000 Klicks gebracht - damit können wir uns nicht groß tun und müssen gründlich
nachdenken, wie wir künftig stimmvoller werden.
Gestern war eine besondere Danksagung:
Zur ersten Friedenslesung 2007 hatten wir unterstützende Stimmen gesucht.
Die Botschafterin der Bolivarischen Republik Venezuela, Frau Blancanieve Portocarrero unterstützte unseren Schreibwettbewerb mit solidarischen Worten.
Gestern nun hatte die Botschaft Venezuelas geladen, um das Projekt einer Zone des Friedens in Lateinamerika vorzustellen, ein Projekt, dessen Kern die unbedingte Nichteinmischung in die inneren
Angelegenheiten anderer Länder und die Lösung aller Konflikte auf friedlichem Weg ist - und wie eine solche dauerhafte Perspektive durch fremde Militärstützpunkte, konkret die der USA in Kolumbien
in der Nähe der venezolanischen Grenze bedroht wird.
Inzwischen liegt für die damalige Friedenslesung eine vom Kulturring in Berlin herausgegebene Anthologie mit ausgezeichneten Texten und u.a. jenem Grußwort von damals vor. Was lag da näher, als der
Botschafterin ein Exemplar dieser Anthologie zu überreichen und ihr zu versichern, dass wir an jeder Zone des Friedens auf dieser Erde, ja an der Vision der ganzen Erde als Zone des Friedens
interessiert sind.
Wir werden uns weiter vorurteilsfrei solidarisch zur Seite stehen.